Marko Martin

Marko Martin
Foto: © Deutsches Kulturforum östliches Europa, Anke Illing

Marko Martin, geboren 1970 in Burgstädt (Sachsen), verließ im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer die DDR. Magister-Studium der Germanistik und Politikwissenschaft an der FU Berlin, langjähriger Aufenthalt in Paris. Der Autor lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. In der von Hans Magnus Enzensberger gegründeten Anderen Bibliothek erschienen die Erzählbände Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador.

Seinen Essayband Treffpunkt ´89. Von der Gegenwart einer Epochenzäsur (2014), eine Reflexion über ost- und mitteleuropäische Intellektuelle, bezeichnete die Süddeutsche Zeitung als »bestes Buch zum Fall der Mauer«. Im Sommer 2015 erschien das literarische Tagebuch Madiba Days. Eine südafrikanische Reise. Seine Hommage Tel Aviv. Schatzkästchen und Nussschale, darin die ganze Welt erschien jetzt im Frühjahr 2016 im Hamburger Corso Verlag. Neben Lateinamerika und Israel steht seit jeher auch Mittel- und Osteuropa im Fokus von Martins Büchern, Essays und aktuellen Kommentaren.
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